Tumorchirurgie im Gesicht

 

Die Häufigkeit bösartiger Hauttumore nimmt zu und ein hoher Prozentteil tritt im Gesicht auf. Im Bereich der Tumorchirurgie sind drei Hauptkriterien zu beachten:

 

Die plastische Chirurgie und ihre Methoden bieten dazu gute Möglichkeiten.
Besonders anspruchsvoll ist die Entfernung von Tumoren an der Nase und in der Augenumgebung, Bereiche die gut sichtbar sind und nur geringe Hautreserven haben.
Es ist dabei eine genaue Planung bei der Schnittführung und Defektdeckung notwendig (Beachtung der Hautspannungslinien u. ästhetischen Einheiten des Gesichtes) .
Bei ausgedehnten Tumoren o. an besonders kritischen Stellen, warte ich zunächst die feingewebliche (histologische) Untersuchung vor dem Verschluss ab.
Bei entsprechenden Defekten verwende ich möglichst Haut der Umgebung (Lappenplastiken) , die aufgrund ähnlicher Struktur deutlich unauffälliger ist als eine Hautverpflanzung. Entscheidend für die Sichtbarkeit einer Narbe ist nicht ihre Länge , sondern ihr Verlauf u. die Nahttechnik.