Fettabsaugung

 

Die Fettabsaugung oder auch Liposuction ist geeignet, störende Fettpolster, die auf Diät und Sport nicht ansprechen, dauerhaft zu entfernen. Es ist keinesfalls ein Verfahren, welches bei übergewichtigen Patienten die Gewichtsabnahme ersetzen kann.

Nach einer Absaugung muss die Haut über dem behandelten Gebiet schrumpfen, damit glatte Oberflächenkonturen entstehen. Die Schrumpfungsfähigkeit ist von Körperregion zu Körperregion sehr unterschiedlich ausgeprägt und darüber hinaus abhängig von Alter, Bindegewebsqualität und vorbestehendem Hautüberschuss.

Die Fettabsaugung wird in der Regel ambulant in örtlicher Betäubung, evtl. in Kombination mit einem sogenannten Dämmerschlaf durchgeführt. Durch nur
wenige Millimeter große Einschnitte in die Haut wird eine Betäubungsmittel-Lösung in das Fettgewebe infiltriert. Nach einer bestimmten Einwirkzeit wird dann in sogenannter Feinkanülentechnik das Fettgewebe soweit ausgedünnt, dass eine harmonische Körperkontur entsteht.

Neben dieser sehr ausgereiften traditionellen Technik gibt es auch die Ultraschallassistierte Fettabsaugung. Nach Einbringen der Betäubungsmittel-Lösung in das Fettgewebe werden die Fettzellen mit einer Ultrasonde verflüssigt und dann abgesaugt. Diese Methode unterstützt in bestimmten Fällen die Schrumpfungsfähigkeit der Haut.

Nach dem Eingriff muss für 4 – 6 Wochen Kompressionswäsche getragen werden, um ein bestmögliches Resultat zu erzielen. Normales Bewegen und leichter Sport sind in dieser Zeit möglich, körperliche Anstrengung sollte unterbleiben.

Das endgültige Behandlungsergebnis nach Fettabsaugung ist frühestens nach 3 – 6 Monaten beurteilbar.

Die Kosten für eine Fettabsaugung richten sich nach der Anzahl der Zonen und der Menge.


Die OP in Kürze:
OP-Dauer:
Betäubung:

Aufenthalt: ambulant
Auswirkungen:  4-6 Wochen Kompressionswäsche tragen