Bauchstraffung

 

Eine Erschlaffung der Bauchhaut findet sich als normaler Alterungsprozess, wobei innere Faktoren (Bindegewebsqualität, Ernährungszustand, Trainingszustand der Bauchmuskulatur) und äußere Faktoren (Sonneneinwirkung, Nikotin, u.a.) über das Ausmaß entscheiden. Sie findet sich auch nach Gewichtsabnahme und Schwangerschaften. Häufig ist die Kombination von Hauterschlaffung und störenden Fettpolstern.

Bei der Bauchdeckenstraffung (Abdominalplastik) wird von einem Schnitt an der Schamhaargrenze aus die Bauchhaut mit dem Unterhaut-Fettgewebe von der darunter liegenden Muskulatur gelöst und zur Schamhaargrenze hin gestrafft. Der Überschuss an Haut und Fett wird entfernt. Der Nabel muss bei der Abdominalplastik aus der Haut ausgeschnitten werden, da er sonst verzogen würde. Er wird später in gleicher Position wieder in die Haut eingenäht. In Ausnahmefällen kann man sich darauf beschränken, nur die Haut im Unterbauch zu straffen, ohne dass der Nabel versetzt werden muss.

Die Ergebnisse nach Bauchdeckenstraffung sind in der Regel sehr gut. Es kann eine glatte, straffe Bauchwand gebildet werden, wobei auch die Taille modelliert werden kann.

 


Die OP in Kürze:
OP-Dauer: 2-3 Stunden
Betäubung:

Vollnarkose

Aufenthalt: stationär, 2-3 Tage
Auswirkungen:  4-6 Wochen straff sitzende Miederhose tragen